Carolina Rivera Arboleda

Black Box Noise for non-human perception

2026, Wandobjekte
Betreut von Liz Haas

Drei Paneele, versehen mit einem Relief und schwarzem Lack, erscheinen als glatte, technoide Oberflächen. Sie inszenieren sich als geschlossene Interfaces – als operative Schwellen innerhalb eines Systems statt als Bilder.
Hinter ihnen zirkulieren Signale.
ESP32-Controller erzeugen ein Übermaß an BLE-Beacons, ein Rauschen, das eher Simulation von Präsenz als Information dar-stellt. Die Arbeit richtet sich primär an maschinelle Wahrnehmung – an Apparate, die ihre Umwelt als Daten lesen und verarbeiten. Der Körper verschwindet dabei nicht, sondern wandelt sich zu seiner Spur im Netzwerk: ein disperses, technisches Subjekt. In dieser Verschiebung erscheint der Cyborg weniger als Figur, viel-mehr als Bedingung – als hybride Existenz innerhalb eines Systems aus Kontrolle, Rückkopplung und Simulation.

Carolina Rivera Aboleda, Black Box Noise  for non-human perception, 2026, Wandobjekte

Carolina Rivera Aboleda, Black Box Noise for non-human perception, 2026, Wandobjekte